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Erfolgstagebuch: Warum Erledigtes festhalten mehr bringt als Pläne

Die meisten Listen zeigen, was noch offen ist. Ein Erfolgstagebuch dreht das um: Es sammelt, was erledigt ist. Das klingt nach einer Kleinigkeit und verändert erstaunlich viel.

Was ein Erfolgstagebuch ist

Ein Erfolgstagebuch – manche sagen Erfolgsjournal – ist eine Liste der Dinge, die du erledigt hast. Nicht nur die grossen Meilensteine, sondern auch das Kleine: die Mail, vor der du dich drei Wochen gedrückt hast. Der Anruf. Der Abwasch.

Anders als ein Tagebuch fragt es nicht, wie es dir geht, und anders als ein Dankbarkeitstagebuch nicht, wofür du dankbar bist. Es fragt nur: Was hast du heute geschafft?

Warum es wirkt

Erledigtes verschwindet. Kaum ist eine Aufgabe fertig, streicht der Kopf sie durch und wendet sich der nächsten zu. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, kommt oft gar nicht an – und am Abend bleibt nur der Eindruck, den ganzen Tag beschäftigt gewesen zu sein, ohne zu wissen womit.

Ein Erfolgstagebuch ist der Beleg, den das Gedächtnis nicht liefert. Wer es eine Weile führt, sieht ausserdem Muster: Wann geht viel? Wohin fliesst die Kraft wirklich? Oft woanders hin, als man dachte.

Wie du anfängst

Du brauchst keine Vorlage und keine Regeln. Eine Zeile pro Erledigung reicht. Drei Dinge helfen am Anfang:

  1. Nichts ist zu klein. Duschen an einem schweren Tag zählt.
  2. Sofort eintragen, nicht abends nachtragen – abends ist die Hälfte schon vergessen.
  3. Nicht bewerten. Ein Erfolgstagebuch führt keine Punkte, es führt Buch.

Papier oder App?

Papier funktioniert. Eine App hat zwei Vorteile: Sie ist immer dabei, und sie kann zurückschauen. Nach ein paar Wochen zeigt eine Karte der letzten sechs Monate, wie sich die Tage gefüllt haben – das kann kein Heft.

Cairn ist genau dafür gebaut: einmal tippen, eine Zeile schreiben, fertig. Jede Erledigung ist ein Stein, und aus den Steinen wächst mit der Zeit dein Cairn.

Die Statistik von Cairn: 313 erledigte Dinge, 46 Tage in Folge und ein halbes Jahr Aktivität als gefülltes Raster.
313 Kleinigkeiten, 46 Tage in Folge. Ein halbes Jahr, in dem angeblich nichts passiert ist.

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Kostenlos, keine Werbung, funktioniert offline. Auf Deutsch und Englisch.

Häufige Fragen

Was schreibt man in ein Erfolgstagebuch?

Alles, was erledigt ist – unabhängig von der Grösse. Eine abgeschickte Mail, ein Einkauf, ein Telefonat, ein gelesenes Kapitel. Die Faustregel: Wenn du es hättest lassen können und es trotzdem getan hast, gehört es hinein.

Wie oft sollte ich eintragen?

Am besten direkt, wenn etwas fertig ist. Ein Eintrag dauert fünf Sekunden; wer bis abends wartet, hat die Hälfte vergessen. Eine Erinnerung zu einer festen Zeit hilft, wenn du es am Anfang noch vergisst.

Erfolgstagebuch oder Dankbarkeitstagebuch?

Beides schaut zurück, aber auf Verschiedenes. Das Dankbarkeitstagebuch fragt, was dir gegeben wurde. Das Erfolgstagebuch fragt, was du getan hast. Wer das Gefühl kennt, nie genug zu schaffen, braucht meist das zweite.

Gibt es eine App für ein Erfolgstagebuch?

Cairn ist eine. Sie ist kostenlos, ohne Werbung, für Android im Play Store und im Browser auf jedem Gerät. Eintragen dauert einen Tipp und eine Zeile.